1905 führt ZDARSKY am Muckenkogel in Lilienfeld erstmals einen „Torlauf" durch, gefahren als Wertungslauf. ZDARSKY steht auch in der Auffassung des Zieles des Skilaufs im Gegensatz zu der sportlichen betonten Einstellung der „Norweger", weil er dem Tourenfahren den Vorzug gab.

Die Norweger verlangen immer die schmale Spur - auch auf Harsch, dagegen ist ZDARSKY für eine der Situation angepasste Skistellung (ganz modern)! ZDARSKY ist das Genie unter den österreichischen Skipionieren, weil er, ohne heimisches Vorbild, jene Voraussetzungen im Skilauf schafft, die das alpine Gelände erst dem Skifahrer erschließen.

Er ist deshalb als der „Schöpfer" des alpinen Skifahrens zu betrachten!

 

 

 

 

 

 

1947 entsteht der erste Österreichische Schilehrplan. Die "fünfziger Jahre" sind geprägt von der "Wedeltechnik", in den sechziger Jahren wird der "Breitschwung" demonstriert und alle Übertreibungen werden abgebaut (übertriebene Verwindung und Hüftknick beim Schwungverhalten).

Die 70er Jahre und somit der "Jet" sind angebrochen. In den 80er und 90er Jahren prägen "Stemm-, Parallel- und Scherschwingen" den Lehrplan.

Im letzten Jahrzehnt tritt die Diskussion der Skitechnik zunehmend in den Hintergrund. Eine steigende fachliche Übereinstimmung verschiedener Arbeitskreise und Nationen ist zu beobachten. Im Mittelpunkt des Interesses steht der Schüler (bzw. der Gast) und seine Befindlichkeit beim Skilauf. Damit finden zunehmend auch Themen wie "Umwelt" und "Marketing" Beachtung.

Skifahren soll in erster Linie als freudvolle Bewegung erlebt werden können !
Schi Heil !

 

  
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